Raumspiele: Mapping Revisited


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In den letzten Jahren gehören Begriffe wie »Mapping« und »Atlas« zum Wörterbuch der Kunst- und Kulturwissenschaften. In den vielen Debatten über die Globalisierung, über Migrationsprozesse und über den Klimawandel zeigen sich zugleich Auseinandersetzungen mit Räumen und Raumbewegungen. Noch nie gab es so viele Landkarten und kartografische Übersichten, die diese Debatten begleiten. Gleichzeitig erscheint dieses Thema in den Künsten. Dabei ist der Begriff »Mapping« höchst untauglich, die vielen Erscheinungsformen der Raumerkundung in Kunst, Wissenschaft und Alltag abzudecken, weil er sich nur auf den Umgang mit Karten beschränkt. Es ist wichtig, eine genaue Erklärung der Begriffe anzustreben, die in dieser kulturellen Debatte benutzt werden. Dieses Projekt greift die Recherchen auf, die ich in dem Buch »Vom Bild zum Ort: Mapping lernen« dargestellt habe, und führt sie weiter. 


Das Projekt »Raumspiele: Mapping Revisited« besteht aus drei Heften mit unterschiedlichen Themen. Es führt im ersten Heft (»Die Matrix«) von einer Standortbestimmung der Raumerkundung in Kunst, Wissenschaft und Alltag zu einem konkreten Beispiel im zweiten Heft (»Das Ruhrgebiet im Blickfeld«). Das Emscherland ist seit vielen Jahrzehnten Gegenstand von künstlerischen und anders gemeinten Raumerkundungen. Sie zeigen, wie sich unterschiedliche Personenkreise mit Bildern dieses Raums beschäftigen. In dieser Region verorteten Studierende der TU Dortmund und Schüler*innen in den Ausbildungsschulen der Studierenden ihr persönliches »Emscher-Panorama«, worüber das dritte Heft ausführlich erzählt. Es fasst aus einer kunstwissenschaftlichen Sicht das Methodenrepertoire der Raumerkundung mit künstlerischen Methoden an einem Beispiel zusammen. Die Gliederung der Hefte findet sich auf der Startseite der Homepage. 


Der Download der drei Hefte im PDF-Format erfolgt durch das Anklicken des jeweiligen Buchumschlags oben auf der Seite. Ausgewählte künstlerische Arbeiten des »Emscher-Panoramas« stehen in den Übersichten der Faltzeichnungen und Tafelzeichnungen zur Verfügung. Da in die PDF-Dokumente viele Abbildungen eingepflegt wurden, kann der Download unter Umständen eine lange Zeit beanspruchen. Das Projekt ist ein »work in progress«. Die Inhalte der Hefte werden fortlaufend aktualisiert, sobald neue Entwicklungen in der Forschung und in der aktuellen Kunst vorliegen. Aus diesem Grund tragen die Hefte Versionsnummern.

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